Anleitung zum Räuchern in den Rauhnächte

Das Ritual des Räucherns in den Rauhnächten macht die Zeit zwischen den Jahren zu einer ganz besonderen Zeit der Stille und auch der Selbstreflexion. Rituale fokussieren und zentrieren uns. Machen wir uns dies beim Räuchern bewusst, kann man diese Wirkungen noch verstärken. Und dann ist auch die Wirkung der einzelnen Kräuter oder Harze ungleich stärker. 

Ziel des Räucherns ist Schutz und Reinigung. Das Verbrennen von Räucherwerk wirkt auf Körper, Geist und Seele. Böse Geister sollen vertrieben und die Wünsche der Räuchernden sollen zum Himmel getragen werden. 

Mehr über die Rauhnächte und eine Anleitung findest du in meiner „Rauhnächte Anleitung für die 12 heiligen Nächte“.

Wann räuchern während der Rauhnächte?

Du kannst in jeder einzelnen Raunacht vom 25. Dezember 2022 bis zum 6. Januar 2023 räuchern oder nur in einigen Nächten.

Anleitung Räuchern in den Rauhnächten

Wenn du während der Rauhnächte räuchern möchtest, brauchst du neben dem Räucherwerk – Kräuter und Harze – noch einige Utensilien:

  • Räucherschale oder eine feuerfeste Form
  • Etwas Sand: gut geeignet und billig ist Vogelsand. 
  • Räucherkohle

Einfacher geht es mit einem Räucherstövchen oder einem Räucherbündel. 

Räuchern mit Kohle

Fülle die Räucherschale* oder das feuerfeste Gefäß mit etwas Sand. Darauf gibst du dir Räucherkohle und zündest sie an. 

Warte, bis die Kohle ganz weiß geworden ist, dann kannst du das Räucherwerk oder die Räuchermischung auflegen. 

Wenn du mit dem Räuchern fertig bist, lösche die Kohle mit etwas Wasser. 

Räuchern mit Stövchen

Zünde das Teelicht im Räucherstövchen* an und gibt das Räucherwerk auf das Sieb. Zum Beenden des Räucherns einfach die Kerze löschen oder warten, bis das Teelicht ausgebrannt ist. 

Räuchern mit Räucherbündel

Halte eine Flamme (Streichholz oder Feuerzeug) an das dicke Ende des Räucherbündels*. Der Rauch entfaltet sich. Halte eine Schale unter das Bündel, um die Asche aufzufangen. 

Beim Räuchern zu beachten

  • Lass die Räucherschale oder das Räucherstövchen nicht unbeaufsichtigt!
  • Nach dem Räuchern öffne die Fenster und lüfte gut durch!

Loslass-Ritual in den Rauhnächten

Richte deine Aufmerksamkeit während des Räucherns auf das alte Jahr, auf Begebenheiten im alten Jahr oder auf andere Dinge, von denen du dich verabschieden möchtest. Nimm es wahr und verabschiede dich dann davon. 

Hausräucherung während der Raunächte

Früher haben die Menschen nicht nur das Haus, sondern auch den Stall während der Rauhnächte ausgeräuchert. Dazu sind sie mit der Räucherschale durch jeden Raum gegangen. 

Wenn du dein Haus reinigen möchtest, kannst du ein Salbeibündel oder eine Räuchermischung nehmen. Beginne im Keller und gehe im Uhrzeigersinn durch die einzelnen Räume. Achte darauf in jede Ecke zu gehen. Du kannst den Rauch mit einer Vogelfeder im Raum verteilen. 

Nach dem Räuchern solltest du alle Fenster aufreißen und gut durchlüften!

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Räuchern und Rituale während  der Rauhnächte

Ich möchte dich einladen, die Rauhnächte in diesem Jahr bewusst zu erleben. Dazu bekommst du vom 24. Dezember bis zum 6. Januar E-Mails von mir mit Hintergrundinformationen und Inspirationen für Rituale und Räucherungen, die du während der Rauhnächte durchführen kannst. Natürlich ist der Rauhnächte-Newsletter kostenlos. 

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Wirkung Räuchern in den Raunächten

Beim Räuchern ist es vor allem der Geruch der Kräuter und Harze, der einen Einfluss auf Körper, Seele und Geist nimmt. 

Alantwurzel

  • Stimmungsaufhellend
  • Stärkend

Angelikawurzel

  • Angstlösend

Baldrianwurzel

  • Harmonisierend
  • Beruhigend

Beifuß

  • Desinfizierend
  • Schützend

Eisenkraut

  • Fördert Klarheit und die Erinnerung an Träume
  • Kreativität
  • Erfolg und Glück

Fichtenharz

  • Gegen Eifersucht, Neid und Streit

Johanniskraut

  • Neutralisiert negative Stimmungen
  • Bringt Licht und Leichtigkeit
  • Beruhigend
  • Stressabbauend

Kiefernharz

  • Gibt Kraft und Ausdauer
  • Lebensfreude
  • Stärkt das Selbstvertrauen
  • Schutz vor negativen Energien

Königskerze

  • Klärt die Atmosphäre
  • Stimmungsaufhellend
  • Baut Spannungen ab
  • Schutzpflanze gegen Unwetter

Koriander

  • Reinigung und Entspannung
  • Balance für die inneren Kräfte

Lavendel

  • Desinfizierend, reinigend und klärend
  • Entspannend, beruhigend, ausgleichend, 
  • baut Nervosität ab

Mädesüß

  • Unterstützt bei einem Neuanfang
  • Hilft dabei Erlebnisse, zu verarbeiten

Mistel

  • Fördert das Traumerleben
  • Fördert die Umwandlung von Energiefeldern

Rosenblüten

  • Beruhigend
  • Entspannend

Rosmarin

  • Gegen negative Energien
  • Weckt Kreativität und Begeisterung
  • Fördert das Loslassen
  • Stärkt den Willen 
  • Reinigend und erfrischend
  • Fördert die Konzentration

Salbei

  • Reinigend und aufbauend
  • Gedächtnisstärkend
  • Beruhigend
  • Kräftigend und stärkend
  • Schutz gegen negative oder alte Energiefelder

Schafgarbe

  • Fördert die intuitive Wahrnehmung 
  • Kräftigend

Styrax

  • Löst seelische Verspannungen
  • Stärkt das Selbstvertrauen
  • Reinigung
  • Stimmungsaufhellend

Tannenharz

  • Mut
  • Kraft
  • Ausdauer

Thymian

  • Aufbauend
  • Stärkend

Wacholder

  • Aufbauend
  • Heilend, klärend und reinigend
  • Schutzpflanze gegen alles Negative
  • Klärt „vergiftete Atmosphäre“
  • Schutz gegen schlechte Energien
  • Mut und Sicherheit

Weihrauch

  • Stressabbauend
  • Stimmungsaufhellend
  • Reinigt die Atmosphäre
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Kann man beim Räuchern etwas falsch machen?

Räuchern ist nicht schwer und wirklich falsch machen kannst du nichts. Du solltest aber auf ein paar Sachen achten. 

  • Wähle die Kräuter zum Räuchern aus, die sich für dich stimmig anfühlen. 
  • Warte so lange, bis die Räucherkohle richtig durchgeglüht ist. Du erkennst das an der grauen Ascheschicht auf der Kohle. Dann kannst du das Räucherwerk vorsichtig darauf legen. Sei vorsichtig und achte darauf, dich nicht zu verbrennen. 
  • Wenn das Räucherwerk nicht mehr so gut riecht oder anfängt zu verbrennen, dann nimm die Kräuter oder das Harz von der Kohle herunter und lege frisches Räucherwerk nach. 
  • Während des Räucherns solltest du deinen Rauchmelder ausschalten oder die Batterie herausnehmen, damit der Rauch während des Räucherns nicht zum Auslösen des Rauchmelders führt. Denk nach dem Räuchern daran, den Rauchmelder wieder anzuschalten oder die Batterie wieder einzulegen.

Räuchermischungen für die Rauhnächte

Wenn du während der Raunächte räuchern möchtest, kannst du jeweils einzelne Kräuter oder Harze räuchern oder eine Räuchermischung* kaufen. 

Stell dir selbst nach deinen Bedürfnissen eine Mischung aus Kräutern und/oder Harzen zusammen. Hör bei der Zusammenstellung einer Räuchermischung auf dein Bauchgefühl. Wähle aus, was sich für dich gut anfühlt.

Wenn du dir das Zusammenstellen einer eigenen Räuchermischung noch nicht zutraust, kannst du auf eine fertig zusammengestellte Räuchermischungen  oder Räuchersets speziell für die Rauhnächte zurückgreifen. 

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