Homöopathie: die Miasmen

Was sind Miasmen? Was bedeuten Psora, Sykose und Syphilis? Die Miasmatik ist ein Konzept innerhalb der Homöopathie zur Behandlung von chronischen Krankheiten. Mehr zur miasmatischen Homöopathie und den miasmatischen Symptomen erfährst du in diesem Beitrag. 

Was sind Miasmen?

Während seiner langjährigen Forschung und vielen Beobachtungen in der homöopathischen Praxis stellte Hahnemann – der Begründer der Homöopathie – fest, das sich chronisch kranke Menschen in drei Gruppen einteilen lassen. Er nannte diese übergeordneten Kategorien „Miasmen“. Hahnemann stellte fest, dass bei jeder dieser drei Gruppen jeweils eine spezifische Grunderkrankung vorhanden war. Auch die Symptome der jeweiligen Gruppe ähnelten sich. So entstand die Ordnung der drei Miasmen nach Hahnemann:

  1. Psora
  2. Sykose
  3. Syphilis

Der Psora liegt die Krätze zugrunde, der Sykosis die Feigwarzenkrankheit und der Syphilis die Krankheit Syphilis. In der miasmatischen Homöopathie können die kranken Menschen aufgrund der miasmatischen Symptome den einzelnen Gruppen zugeordnet werden, auch ohne, dass sie jemals Symptome der Grunderkrankung entwickelt haben. 

Miasmatik

Hahnemann erkannte nicht nur die Miasmen, sondern stellte auch fest, dass die Entwicklung der Krankheit in verschiedenen Stadien gleichen Prinzipien folgte. Daraufhin entwickelte er ausführliche Behandlungsanweisungen zur Behandlung von chronischen Krankheiten in drei Stadien:

  1. Latenzphase
  2. Sekundärphase
  3. Tertiärphase

In der ersten Phase (Latenzphase) ist der Mensch noch größtenteils gesund. Er ist nur durch kleinere Symptome im Allgemeinbefinden gestört. Die Beschwerden sind auch nicht ständig vorhanden, sondern können auch verschwinden und wieder auftauchen. 

In der zweiten Phase (Sekundärphase) sind die Beschwerden in ihrer Intensität schon heftiger und halten länger an. 

In der dritten Phase (Tertiärphase) zeigen sich bereits immer weiter fortschreitende Organveränderungen. Das Allgemeinbefinden ist in dieser Phase bereits deutlich beeinträchtigt. 

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Miasmatische Symptome der Psora

Die Psora ist das erste Miasma, das Hahnemann entdeckt hat. Es ist auch das Miasma, welches am weitesten verbreitet ist. Die Psora zeigt sich durch:

  • Hauterkrankungen (z.B. Ekzeme, Schuppenflechte oder Neurodermitis)
  • Juckreiz
  • Allergien
  • Haarausfall
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Depressionen
  • Angstzustände
  • Verdauungsbeschwerden
  • Schlafprobleme

Miasmatische Symptome der Sykose

Die Sykose ist gekennzeichnet durch chronische Entzündungsprozesse im Körper. 

  • Eitrige Hautaussschläge
  • Entzündungen der Atemwege und der Harnwege
  • Allergien
  • Autoimmunerkrankungen
  • Gewichtszunahme
  • Stoffwechselstörungen

Miasmatische Symptome der Syphilis

  • Chronische Erkrankungen im Bereich des Nervensystems
  • Autoimmunerkrankungen
  • Tumore
  • Herz-Kreislaufentzündungen
  • Gewichtsverlust
  • Stoffwechselstörungen

Miasmatische Behandlung

Bei der Miasmatik (=miasmatische Behandlung) handelt es sich um ein ganzheitliches Therapiekonzept zur Heilung von chronischen Erkrankungen. Während der homöopathischen Behandlung kommt es zu einer Verschiebung auf eine niedrigere Ebene der Miasmen. Z. B. von der tertiären Psora zur sekundären und schließlich zur latenten Psora. Dies stellt einen positiven Behandlungsverlauf dar. 

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