Bild von mehreren Globuliflaschen und Text: Homöopathische Hausapotheke

Die homöopathische Hausapotheke

Eine gut ausgestattete homöopathische Hausapotheke gibt dir das beruhigende Gefühl, für kleine Verletzungen und akute Beschwerden im Alltag vorbereitet zu sein. 

Hier findest du einen Überblick über die wichtigsten homöopathischen Mittel, die in eine homöopathische Hausapotheke gehören. 

Aconitum – nach Schock und Schrecken

Aconitum wird traditionell als erstes Mittel nach plötzlich auftretenden, bedrohlichen Ereignissen eingesetzt. Dazu gehören beispielsweise:

  • Schock nach einem Unfall oder nach bedrohlichen, belastenden Situationen

Arnica – der Klassiker nach Verletzungen

Arnica gehört wohl zu den bekanntesten homöopathischen Mitteln und wird traditionell nach stumpfen Verletzungen verwendet.

Typische Einsatzgebiete sind:

  • Verletzungen durch Stoß, Schlag oder Sturz
  • Gehirnerschütterung oder Beulen nach Kopfverletzungen
  • Blutergüsse
  • Blutungen
  • Muskelkater oder Muskelschmerzen nach körperlicher Überanstrengung
  • Ermüdungsbrüche

Apis – bei Insektenstichen und Gelenkentzündungen

Apis wird traditionell verwendet bei:

  • Bienen- und Wespenstichen
  • Kontakt mit Quallen
  • hellroten, überwärmten Schwellungen und Entzündungen mit stechenden Schmerzen

Arsenicum album – der Klassiker bei Lebensmittelvergiftung

Traditionell kommt Arsenicum album infrage bei:

  • schnellem Kräfteverfall
  • brennenden Schmerzen
  • Lebensmittelvergiftungen, insbesondere nach Fleisch oder auf Reisen

Wichtiger Hinweis: Arsenicum album ersetzt bei einer Lebensmittelvergiftung nicht die ärztliche Behandlung, kann aber gut begleitend eingesetzt werden. 

Belladonna – bei plötzlich auftretendem Fieber

Belladonna wird traditionell bei akuten Infekten mit hohem Fieber eingesetzt, insbesondere wenn die Beschwerden sehr plötzlich beginnen und zusätzlich zu beobachten sind: 

  • Roter, heißer Kopf
  • Geweitete Pupillen
  • Kalte Hände und Füße

Bryonia – wenn Ruhe guttut

Bryonia wird traditionell eingesetzt bei:

  • Rückenschmerzen
  • Hexenschuss
  • Ischias

Charakteristisch ist dabei, dass jede noch so kleine Bewegung als sehr schmerzhaft empfunden wird und still Liegen die Beschwerden lindert.

Calendula – für offene Risswunden

Calendula wird traditionell zur Unterstützung der Wundversorgung bei offenen Risswunden verwendet.

Cantharis – bei Verbrennungen und Blasenentzündungen

Cantharis wird traditionell eingesetzt bei:

  • Verbrennungen
  • Verbrühungen
  • Sonnenbrand
  • akuten Blasenentzündungen

Hamamelis – bei Schürfwunden

Hamamelis wird traditionell bei Schürfwunden verwendet.

Hypericum – das „Arnica der Nerven“

Hypericum wird häufig als das „Arnica der Nerven“ bezeichnet. Traditionelle Einsatzgebiete sind:

  • Verletzungen von Nerven
  • Verletzungen in nervenreichen Geweben (z.B. Fingerspitzen)
  • Wirbelsäulenverletzungen
  • Sturz auf das Steißbein

Ledum – bei Stichen, Bissen und dem blauen Auge

Ledum wird traditionell eingesetzt bei:

  • Mücken-, Bremsen- und Grasmilbenstichen
  • Zeckenbissen
  • Bissen von Katze oder Hamster
  • blauem Auge (Veilchen)
  • starkem Juckreiz

Rhus toxicodendron – für Gelenke, Muskeln. Sehnen, Bändern und Haut

Rhus toxicodendron wird traditionell bei Beschwerden des Bewegungsapparates eingesetzt, zum Beispiel bei:

  • Verstauchungen
  • Verrenkungen
  • Verheben
  • Zerrungen
  • Prellungen
  • Quetschungen
  • Verheben
  • Rückenschmerzen nach Zugluft oder Durchnässung während sportlicher Aktivität

Typisch sind ziehende Schmerzen, die sich nach einer Ruhephase bei den ersten Bewegungen verschlimmern und durch anhaltende Bewegung bessern.

Auch bei Hautbeschwerden wird Rhus toxicodendron traditionell verwendet, etwa bei:

  • Nesselsucht
  • Ekzemen
  • Lippenherpes
  • Gürtelrose
  • stark juckenden oder brennenden Bläschen mit wässrigem Inhalt

Staphisagria – bei Schnittverletzungen

Staphisagria wird traditionell bei Schnittwunden zur Nachsorge der Schnittwunde bei Operationen eingesetzt.

Symphytum – für Knochen und Augenverletzungen

Symphytum wird traditionell verwendet bei:

  • Knochenbrüchen
  • Verletzungen des Augapfels durch einen Schlag

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