Homöopathie gegen Impotenz

Homöopathie gegen Impotenz

Kein befriedigendes Sexualleben durch Erektionsschwäche oder vorzeitiges Erschlaffen? Wie die Homöopathie helfen kann, liest du in diesem Artikel. 

Zu den Ursachen von Erektionsproblemen zählen normale Alterungsprozesse, Prostata-Operationen und Stress. In vielen Fällen haben Erektionsstörungen psychische Ursachen. Eine psychotherapeutische Begleitung ist in den meisten Fällen sinnvoll. 

Was kann die Homöopathie erreichen?

Homöopathische Mittel wirken nicht im Sinne eines potenzsteigernden Mittels, das bei Bedarf angewendet wird und sofort wirkt. 

Globuli können begleitend angewendet werden, ersetzen aber keine medizinische Behandlung. Bei korrekter Anwendung sind keine unerwünschten Nebenwirkungen zu erwarten. Wechselwirkungen mit anderen Therapien oder Arzneimittel sind nicht bekannt. 

Auf langfristige Sicht kann eine homöopathische Behandlung dazu beitragen, dass die sexuelle Erlebnisfähigkeit erhalten bleibt. Homöopathische Mittel wirken nicht nur auf der körperlichen Ebene, sondern auch auf der geistigen und der psychischen Ebene und eignen sich daher besonders gut zur Behandlung von Erektionsproblemen, die psychisch bedingt sind.

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Die 7 wichtigsten homöopathischen Mittel gegen Impotenz

Es gibt verschiedene homöopathische Mittel, die bei Impotenz angewendet werden. Die Auswahl des Mittels erfolgt immer individuell. 

Damiana

Bewährt bei Erektionsschwäche und mangelndem sexuellen Antrieb nach einer Operation an der Prostata. 

Acidum picrinicum

Hilfreich, wenn man emotional schnell erregt ist, sich dann aber keine Erektion entwickelt. Daraus entwickeln sich Versagensängste. Begleitend leiden Betroffene auch unter einem häufigen und sehr plötzlich auftretendem Harndrang. Acidum picrinicum ist angezeigt, wenn die Probleme nach einer Prostata-Operation auftreten oder durch emotionale Ereignisse wie Kummer oder Sorgen hervorgerufen werden. 

Acidum phosphoricum

Das sexuelle Interesse fehlt komplett. Nichts macht mehr Freude. Betroffene fühlen sich wie ausgelaugt. Sie benötigen viel Ruhe und Schlaf. Sie fühlen sich überfordert und fragen sich, wie sie alle Anforderungen schaffen sollen. Sie sind so erschöpft, dass der Penis während des Geschlechtsverkehrs plötzlich erschlafft oder es zu einem frühzeitigen Samenerguss kommt. Die Probleme entwickeln sich nach Zeiten geistiger und körperlicher Erschöpfung oder nach einer langen Krankheit. 

Ginseng

Ginseng ist hilfreich, wenn sich in stressigen Phasen oder nach Überanstrenung nur schwer sexuelle Gefühle entwickelt und man sich nach dem Geschlechtsverkehr erschöpft fühlt. Begleitend treten oft Rückenschmerzen und ein Kältegefühl am Rücken auf. 

Caladium

Caladium ist hilfreich bei Erektionsschwäche, die mit Gefühlskälte und mangelndem Verlangen einher geht. Begleitend treten häufig ein starker Juckreiz im Genitalbereich und starkes Schwitzen auf. Die Erektionsschwäche tritt besonders nach zu viel Alkohol auf. 

Conium

Das homöopathische Conium wird oft bei alten Menschen angewendet oder bei Menschen, die ihr Verlangen unterdrücken. Sie sind oft niedergeschlagen und gereizt. 

Selenium 

Selenium ist hilfreich bei Erektionsschwäche infolge von Überanstrenung und Erschöpfung. Die Erregung ist vorhanden, aber die Erektion fehlt. Begleitend sind oft Schmerzen im unteren Rücken zu beobachten. Selenium wird häufig bei älteren Männern mit einer Prostataentzündung angewendet.

Weitere homöopathische Mittel gegen Impotenz sind: 

Argentum nitricum, Gelsemium, Nux vomica, Acidum sulfuricum, Lycopodium.

Online Kurs Homöopathie
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Anwendung homöopathischer Mittel gegen Impotenz

Homöopathische Mittel können begleitend oder als alleinige Behandlung bei verschiedenen Erektionsproblemen angewendet werden. 

Wie homöopathische Mittel dosiert werden, habe ich in dem Blogbeitrag Dosierung homöopathischer Mittel ausführlich erklärt. 

Quellen

https://www.aerzteblatt.de/archiv/47177/Erektile-Dysfunktion-Pathophysiologie-Diagnostik-und-Therapie

https://www.aerzteblatt.de/archiv/115470/Impotenz

https://www.aerzteblatt.de/archiv/21680/Serie-Sexuelle-Funktionsstoerungen-Psychosomatische-Aspekte-bei-Erektionsstoerungen

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